„Lass den Kopf nicht hängen, es gibt so viele Möglichkeiten!“

Der Weg nach dem Abitur führt viele junge Menschen direkt in das Studium. Doch schnell zeigt sich: Studienzweifel sind leider keine Seltenheit. Was soll man tun, wenn das Studium anders verläuft, als man es sich vorgestellt hat?

Wladimir stand vor genau diesem Problem: „Nach dem Abitur wusste ich selber nicht, was ich machen möchte. Ich wusste nur, dass mir technische und naturwissenschaftliche Sachen liegen.“ Kombiniert mit der persönlichen Erwartungen nach dem Abitur ein Studium anzufangen, hat er zunächst begonnen Computational Engineering Science in Aachen zu studieren, wechselte daraufhin seinen Schwerpunkt und studierte Maschinenbau. Doch die Zweifel blieben: Auch nach zwei weiteren Studienwechseln hatte Wladimir kein Ziel vor Augen, auf welches er motiviert hinarbeiten konnte. Für Next Career erzählt er seine Geschichte.

Vom Studium in die praktische Ausbildung

Vor diesem Hintergrund orientierte er sich um und zog eine praktische Ausbildung in Erwägung. Basierend auf seiner Begeisterung für die Arbeit mit Holz beschloss er letztendlich eine Ausbildung zum Tischler zu absolvieren. Bei der Tischlerei Herrmanns hat Wladimir eine Arbeitsstelle gefunden, die ihm Spaß machte. Seine Arbeit mit Kollegen, zeigt ihm welche Berufsmöglichkeiten ihm in Zukunft offen stehen und durch die praktische Arbeit in der Tischlerei, konnte Wladimir gleichzeitig sofort erkennen, dass diese Berufe seinen eigenen Vorstellungen entsprechen.

Bei seiner Entscheidungsfindung haben Wladimir seine Erfahrungen, welche er in verschiedenen Praktika gesammelt hat, geholfen. Diese kurzweiligen Einblicke in den späteren Arbeitsalltag ermöglichten es ihm die Auswahl an Ausbildungsmöglichkeiten einzugrenzen. Somit entschied er sich für eine Umorientierung vom Naturwissenschaftler zum Tischler.

„Ich bin da, wo ich hingehöre.“

Seine verschiedenen Umorientierungen sieht Wladimir nicht als Nachteil, sondern vielmehr als Bereicherung an: Er weiß nun sicher, dass eine Ausbildung genau der richtige Weg ist. Für ihn waren die vier Studienwechsel eine positive Erfahrung. Jede einzelne Entscheidung basierte auf seinem Interesse für technologische und naturwissenschaftliche Themen. Die Geschichte von Wladimir zeigt, dass selbst Studiengänge, die den eigenen Stärken entsprechen, nicht automatisch den richtigen Weg zum Traumberuf darstellen müssen. Die Auswahl der Angebote ist so vielfältig, dass man sich teilweise in verschiedenen Bereichen und Berufen ausprobieren muss, um ans Ziel zu kommen. Heute kann Wladimir positiv auf seine Erfahrungen zurück blicken: „Ich würde den Leuten raten, den Kopf nicht hängen zu lassen. Es gibt so viele Sachen oder so viele Möglichkeiten, die man machen kann. Ich bin da, wo ich hingehöre, ich bin glücklich damit und ich wache jeden Morgen auf und will zur Arbeit gehen.“

Fühlst du dich ähnlich wie Wladimir, sind dir auf deinem beruflichen Weg ebenfalls Zweifel vorgekommen und du möchtest dich umorientieren? Dann bietet dir die Website von Next Career eine Anlaufstelle: Unter https://nextcareer.de/hilfsangebote-finden/ findest du zahlreiche, professionelle Anlaufstellen, an die du dich wenden kannst und die dich gerne kostenlos beraten und unterstützen.

Und vergiss dabei nicht, du bist nicht alleine mit deinen Zweifeln, wie dir die Geschichte von Wladimir zeigt. Anschließende Zweifel an der getroffenen Wahl gehören – egal ob im Studium oder in der Ausbildung – zu den ganz normalen Phasen, die junge Menschen durchlaufen. Etwa ein Drittel der Studierenden brechen später ihr Studium ganz ab, ähnlich sieht es bei den Auszubildenden aus. Unterstützung und weitere zahlreiche Geschichten von Menschen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden findest du hier auf der Website von Next Career. Informiere dich und erleichtere dir deine Neu-Orientierung durch die passende Beratung.

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