"Halb so wild!"

Vom Biochemie Master zum Journalisten. Andy ist sich sicher: Das Studium abzubrechen bedeutet nicht scheitern, sondern es ist halb so wild.

Kein ungewöhnlicher Werdegang: Abitur und dann an die Uni in der Heimatstadt – in diesem Fall Bochum. Andreas war lange Zeit zufrieden mit seinem Biochemie-Studium. Doch nach dem Abschluss des Bachelors kamen im Master immer mehr Zweifel auf, ob er später auch wirklich in dem Bereich arbeiten wollte. Er fragte sich: Will ich das für immer machen? Fühle ich mich noch wohl mit dem Studium? Als er die Fragen für sich nicht mehr mit Ja beantworten konnte, war für ihn klar, dass er wechseln musste.

Studienwechsel im Master

Während seines Praktikums bei ct Radio merkte er, wie viel Spaß ihm die Vermittlung von Wissen macht. Er entschied sich schnell: Ich will Journalist werden. Andreas fing an für Radiosender zu arbeiten. Der Zeitpunkt hätte für ihn nicht besser seien können. Das Journalismus-Studium in Dortmund hatte gerade die Bewerbungsphase für das nächste Semester eröffnet. Jetzt studiert Andreas dort Journalismus.

Aber eigentlich ist für ihn klar: Er wird abbrechen und will als Journalist arbeiten. Auch wenn er sicher ist, dass der Wechsel und der zukünftige Abbruch nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollte, ist sich Andreas sicher: „Das ganze ist halb so wild. Im Notfall kann ich ja immer noch zurück.“ Für Next Career hat er sich die Zeit genommen und seine Geschichte vor der Kamera erzählt.

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Studienabbruch

„Geschichten von Zweiflern, Wechslern und Abbrechern“

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